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Was kann man in Dortmund machen? Sehenswürdigkeiten und originelle Routen für 3, 5 und 7 Tage

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Aktualisiert · Deutschland

Dortmund ist das Herz des Ruhrgebiets: einst Stadt von Kohle, Stahl und Bier, heute geprägt von Fußballbegeisterung, Industriekultur und überraschend viel Grün. Wo früher Hochöfen standen, glitzert heute der Phoenix-See.

Für Fußballfans ist die Stadt mit dem Deutschen Fußballmuseum und dem Stadion von Borussia Dortmund ein Pflichtziel, für alle anderen lohnen Industriedenkmäler, Parks und das lebendige Kreuzviertel.

Sehenswürdigkeiten in Dortmund

Deutsches Fußballmuseum

Gegenüber dem Hauptbahnhof erzählt das Museum die Geschichte des deutschen Fußballs mit WM-Pokalen, Torlinientechnik und interaktiven Stationen.

Signal Iduna Park

Das größte Fußballstadion Deutschlands mit der berühmten Gelben Wand. Stadiontouren führen in die Kabinen und auf den Rasen.

Dortmunder U

Ein ehemaliges Brauereigebäude mit dem leuchtenden U auf dem Dach, heute Zentrum für Kunst und Kreativität mit Dachterrasse.

Phoenix-See

Ein künstlicher See auf einem früheren Stahlwerksgelände, mit Promenade, Cafés und Radweg.

Zeche Zollern

Ein Industriemuseum mit Jugendstil-Maschinenhalle, oft als Schloss der Arbeit bezeichnet.

Westfalenpark und Florianturm

Ein großer Park mit Rosarium und Fernsehturm mit Aussichtsplattform.

Hohensyburg

Burgruine und Kaiser-Wilhelm-Denkmal hoch über dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne, mit weitem Blick.

Dortmund in 3 Tagen: eine originelle Route

1Tag 1 · Fußball und Kunst

Deutsches Fußballmuseum am Vormittag, Stadiontour im Signal Iduna Park mit Blick von der Gelben Wand, abends Dachterrasse des Dortmunder U und Essen im Kreuzviertel.

2Tag 2 · Industriekultur

Zeche Zollern mit ihrer Jugendstil-Maschinenhalle, geführter Rundgang über die Kokerei Hansa und die DASA Arbeitswelt Ausstellung zum Mitmachen.

3Tag 3 · Grünes Dortmund

Westfalenpark mit Rosarium und Auffahrt auf den Florianturm, dann Spaziergang um den Phoenix-See und Sonnenuntergang an der Hafenpromenade.

Dortmund in 5 Tagen

Folge dem 3-Tage-Plan oben und hänge diese zwei Tage an:

4Tag 4 · Ruhr und Hohensyburg

Hohensyburg mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Burgruine, Blick auf den Hengsteysee und Radtour auf dem RuhrtalRadweg.

5Tag 5 · Zoo und Rombergpark

Vormittags Zoo Dortmund mit Tamanduas und Robben, nachmittags der Botanische Garten im Rombergpark.

Dortmund in 7 Tagen

Mit einer ganzen Woche behältst du Tag 1 bis 5 und endest mit:

6Tag 6 · Route der Industriekultur

Ausflug zur Zeche Zollverein in Essen, UNESCO-Welterbe, und zum Gasometer Oberhausen mit wechselnden Ausstellungen.

7Tag 7 · Bier und Abschied

Brauerei-Museum zur Dortmunder Biergeschichte, Bummel über den Westenhellweg und letzter Abend mit einem lokalen Export.

Was kann man in Dortmund am Wochenende machen

Samstag: Fußballmuseum, Stadion und Dortmunder U. Sonntag: Phoenix-See und Westfalenpark.

Was kann man in Dortmund abends machen

Das Kreuzviertel und die Brückstraße sind die Ausgehviertel mit Kneipen, Bars und Live-Musik. An Spieltagen wird die ganze Stadt schwarz-gelb, und im Dezember steht auf dem Weihnachtsmarkt einer der größten Weihnachtsbäume der Welt.

Dortmund als Paar

Sonnenuntergang am Phoenix-See, Dinner im Kreuzviertel und abends der Blick vom Florianturm über das beleuchtete Ruhrgebiet.

Dortmund mit Kindern

Fußballmuseum mit Torwand, Zoo Dortmund, DASA zum Ausprobieren und Westfalenpark mit Spielplätzen und Kleinbahn sind ideal für Kinder.

Praktische Tipps für Dortmund

Beste Reisezeit

Mai bis September für Parks und See; Dezember für den Weihnachtsmarkt. Bundesliga-Spieltage von August bis Mai.

Unterwegs vor Ort

Vom Flughafen Dortmund fährt ein Shuttlebus zum Bahnhof; Düsseldorf ist eine Stunde entfernt. U-Bahn, S-Bahn und Regionalzüge verbinden das ganze Ruhrgebiet.

Häufige Fragen

Kann man den Signal Iduna Park besichtigen?

Ja, Stadiontouren finden an spielfreien Tagen statt und sollten vorab gebucht werden.

Wo ist das Deutsche Fußballmuseum?

Direkt gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof.

Was ist der Phoenix-See?

Ein künstlicher See auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerks, heute Wohn- und Freizeitgebiet.